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Performative Arbeit über die (un-)heimliche Wiederkehr von rechter Täter:innenschaft und Nazi-Kontinuitäten in der deutschen Gesellschaft nach '45. Im Anschluss Gespräch mit dem Historiker Johannes Spohr.

  • https://staatstheater-braunschweig.de/produktion/boese-deja-vus-8708 HEUTE! 20:00 Uhr! Böse Déjà-vus Die (un-)heimliche Wiederkehr von rechter Täter:innenschaft ist der Ausgangspunkt der performativen Arbeit »Böse Déjà-vus«. Sie versucht den Horror der ewigen Wiederholung einzufangen und ist dabei in ihrer Atmosphäre von Prinzipien der Déjà-vu-haften Wiederholung und unbehaglichen Ungeklärtheit bestimmt. Sie nimmt sowohl sozialpsychologische Theorien der Transgenerationalität wie auch die historische Faktizität von offensichtlichen und versteckten Nazi-Identitäten in der deutschen Gesellschaft nach '45 bis heute in den Blick: In nahezu jedem Bereich des öffentlichen und privaten Lebens in Deutschland setzen sich nach 1945 die Nazi-Kontinuitäten fort. Eine ausreichende Entnazifizierung fand nicht statt. Was bedeutet es jetzt, 75 Jahre später einen Blick darauf zu werfen, aus der dritten, aus der vierten Generation heraus? Was ist in den Familien passiert? Wie haben sich die Nazi-Verstrickungen weitergetragen? Und was hat das alles mit den rechten Bewegungen in der Gegenwart zu tun?   Im Anschluß sprechen wir gemeinsam mit dem Historiker Johannes Spohr über diese und andere Fragen, und eröffnen mit den Künstler:innen einen Austausch über das Stück.